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Umfrage Bei Führungskräften in Österreich Zeigt Für Die Zweite Jahreshälfte Bedarf an Neueinstellungen

Salzburg, 21. Juni 2005—Laut einer Studie von Management Recruiters International (MRI), dem weltweit größten Personalberatungsnetzwerk, werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 Neueinstellungen im Management- und Fachpersonalbereich des Arbeitsmarktes erwartet. Die Studie beruht auf persönlich geführten Interviews mit Führungskräften, die in ihren Unternehmen für die Einstellung des mittleren Managements und von Fachpersonal verantwortlich sind. MRI hat im Rahmen der regelmäßigen internationalen Befragungen erstmals auch Unternehmen in Österreich befragt.

31,4% der insgesamt 118 in Österreich für die Studie befragten Führungskräfte gaben an, für die zweite Hälfte des Jahres 2005 eine Aufstockung ihres Personals zu planen. Weitere 62,7% der Befragten beabsichtigen, die aktuelle Personalstärke beizubehalten und nur 5,9% sagen einen Personalabbau voraus.

“Österreich erwartet weiterhin ein wirtschaftliches Wachstum, das wiederum zu mehr Arbeitsplätzen führen wird”, sagte Wilhelm Gruber, geschäftsführender Gesellschafter bei MRI in Salzburg. “Die momentan im internationalen Vergleich immer noch vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote gepaart mit dem vorhergesagten Anstieg der Neueinstellungen im Management und bei Fachpersonal könnte kurzfristig zu einem Angebotsmangel an Kandidaten führen. Um diesem entgegenzuwirken, haben einige Arbeitgeber damit begonnen, ältere Angestellte zu ermutigen, weiterhin tätig zu sein, anstatt in den Ruhestand zu gehen.”

Pläe Für Neuanstellungen Ertrecken Sich Über Firmen Aller Grössenordnungen

Vorhergesagte Neueinstellungen erstrecken sich nahezu gleichmäßig über Firmen aller Größenordnungen:

SteigerungSenkungBeibehaltung
Weniger als 100 36.4% 9.1% 54.5%
100-250 36.7 6.6 56.7
251-500 26.9 0.0 73.1
501-1.000 25.0 4.2 70.8
Mehr als 1.000 33.4 13.3 5.3

Beeinflussen Kursschwankungen An Der Börse Einstellungen?

Teilnehmer der Studie wurden außerdem gefragt, in welchem Ausmaß Kursschwankungen ihre Möglichkeit, neue Arbeitnehmer zu gewinnen und einzustellen, beeinflussten. Weniger als 1% berichteten einen erheblichen Einfluss. Die große Mehrheit gab an, dass Schwankungen einen geringen oder keinen Effekt haben:

ReaktionProzent
Substantieller Effekt 0.8%
Effekt, aber gering 3.4
Sehr geringer Effekt 15.3
Keinerlei Effekt 80.5

“Obwohl die Stabilität des Aktienmarktes eine wichtige Komponente für eine gesunde Wirtschaft darstellt, belegen unsere Ergebnisse, dass Firmen wichtige Geschäftsentscheidungen – wie z. B. Einstellungen und Personalentscheidungen – nicht auf die Stärke oder Schwäche des Aktienmarktes stützen”, kommentierte Gruber. “Wenn der Markt andauernden Schwankungen ausgesetzt ist, müssen sich die Firmen auf andere wirtschaftlichen Indikatoren verlassen, um die Entwicklung ihres Geschäfts zu beurteilen und notwendige Personalentscheidungen zu treffen, die zu einer Steigerung des Marktanteils und einer Ertragssteigerung führen sollen.”

Wie Würden Sie Das Angebot An Qualifizierten Kandidaten Im Heutigen Arbeitsmarkt Beurteilen?

Teilnehmer der Studie wurden weiterhin gebeten, das Angebot an qualifizierten, verfügbaren Kandidaten auf dem heutigen Markt zu beurteilen. Nach Einschätzung von nahezu 60% der Befragten, sei das Angebot an Kandidaten mit den richtigen Fähigkeiten und Qualifikationen ausreichend.

AntwortProzent
Überangebot an Kandidaten 8.5%
Ausreichendes Angebot anKandidaten 57.6
Zu niedriges Angebot anKandidaten 33.9

Internationale Erkenntnisse

Die internationale Studie von MRI zeigt auch den internationalen Vergleich der jeweiligen Pläne für Neueinstellungen in den einzelnen Ländern, in denen die Studie durchgeführt wurde. International ergibt sich das folgende Bild:

RegionSteigerung
Thailand 58.7%
Deutschland 57.6
Malaysia 55.0
Vereinigte Staaten 50.4
Norwegen 47.1
Belgien 36.2
Schweiz 35.2
Vereinigtes Königreich 34.6
Portugal 32.9
Österreich 31.4
Japan 29.1
Schweden 28.9

Was Sind Die Schlüsselfaktoren, Die Zu Arbeitnehmerzufriedenheit Im Job Füren?

Alle Teilnehmer der internationalen Studie von MRI wurden gebeten, die folgenden Faktoren je nach Wichtigkeit für die Arbeitnehmerzufriedenheit in ihrem Industriezweig einzustufen. Die Bezahlung landete an erster Stelle, eng gefolgt von der Balance zwischen Arbeits- und Privatleben, während Weiterbildung hingegen ganz am Ende der Liste steht.

Punkte
Bezahlung 1081
Balance Arbeits-/Privatleben 893
Sachzuwendungen 799
Verhältnis zum Chef 721
Anerkennung/Belohnungen 563
Weiterbildung 456

Über die internationale MRI Studie

Dies ist die sechsundfünfzigste Studie in einer laufenden Serie von Erhebungen, die von Management Recruiters International durchgeführt wurde. Diese jüngste Studie untersuchte im Mai 2005 118 Firmen in Österreich.

 

Über MRI

Management Recruiters International, Inc. (www.mrinetwork.com/intl) ist das weltweit größte Personalberatungsnetzwerk mit über 1100 Niederlassungen und systemweiten Honorarerlösen von über 425 Mio. Dollar. MRI ist eine Tochtergesellschaft des Personalberatungs- und Outsourcing-Marktführers CDI Corp. (NYSE: CDI; www.cdicorp.com), einem weltweiten Anbieter von Personalberatungsdienstleistungen und Outsourcinglösungen im Bereich Maschinenbau und Informationstechnologie.